Dienstag, 30. Dezember 2008

In jedem Fall, vielleicht.

Irgendwann einmal hat der Mensch begonnen, sich zum alljährlichen Jahresende eine (imaginäre) Liste mit den Dingen zu machen, die sie oder er im neuen Jahr nicht mehr, oder in jedem Fall, verwirklichen möchte. Das können materielle Sachen sein, wie Reisen in ein bestimmtes Land oder einen bestimmten Kontinent; es können emotionale bzw. essentielle Aspekte sein, eine Hochzeit oder Verlobung, eine Bewerbung auf eine neue Arbeitstelle. Oder aber es sind persönliche Charakteristika, die man (in den meisten Fällen) verändern will, wie beispielsweise nicht mehr so leicht in Stressmomente zu fallen, nicht mehr so launisch oder zu vorlaut zu sein.

Irgendwann muss dem Menschen dann aufgefallen sein, dass es meist bei den guten Vorsätzen allein bleibt. Die Frage, wie lange es dauerte, bis dies ins Bewusstsein des Jeweiligen drang, ist nicht zu beantworten, aber ich vermute es dauerte genau ein Jahr. Und trotzdem stellt man sich und anderen alljährlich Ende Dezember wieder dieselbe Frage: Was sind meine/deine guten Vorsätze fürs neue Jahr?

Vielleicht das sich alles verändert und alles bleibt wie es ist. Eventuell doch mal ans Meer zu fahren. Gegebenenfalls neue Wege zu entdecken. Hoffentlich alte Kontakte wieder zu pflegen und neue hinzu zu gewinnen. Irgendetwas zu verändern, das bleibt.

Oder aber einfach nur: Weniger Irgendwann und Vielleicht, Hoffentlich und Eventuell und Aber zu sagen. Was würde allein das verändern? Vielleicht werden wir es sehen!

Bis dahin wünsche ich euch einen wunderbaren Start ins neue Jahr!!

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