Ich bin zurück, heimgekehrt, wieder da. Hier.
Ich bin zurück aus Dresden, der Schönen. Aus Dresden-Neustadt, der Kinderfreundlichen, Lauten, Bunten, Deckigen. So unglaublich politisch korrekt, so wahnsinnig anziehend unanziehend. Kaum ist man da, will man wieder weg und umgekehrt. Doch nie schließt sich der Kreis.
Ich bin zurück vom Frönen des kurzen Filmes, vom Sich-Zeigen-Lassen, vom Warten auf Chancen und Zukunftsmusik. Zurück vom Dresdner Filmfest. Das Filmfest, hach, mit seinen Eitelkeiten und Arte-Praktikanten (ooohh), deren Namen niemand kennt. Ach ja, die Filme... die Auswahl: nett, aber bis auf "Miss Tutli-Putli" nichts Neues, nichts Aufregendes---
Samstag wurde es spannend. AG-Kurzfilm-Mitgliederversammlung (http://www.ag-kurzfilm.de/), neuer Vorstand, neue Ideen, neue Tourneen. Zustand: Half-established mit geröteten Wangen.
Abends dann die Preisverleihung. Robin. Liebeskrank. Nichts welt-bewegendes. Ein Privater Frühstücksmoderator als der Flop des Tages und als neuer Freund einer bekannten MTV Moderatorin, die zum ersten Mal einen Kurzfilm sah. Aber psst---
Im Anschluss: Party. Kleine live-Band, viel blabla und Schultergeklopfe. Die Szene ist klein aber magisch, man will---. Tja. Ich stand gedrängt und klopfte Schultern und schüttelte Hände und umarmte und lächelte und sah. Zustand: established non-established.
Ich weiß da ist ein Platz frei und die Zeit wird kommen. Ich weiß alles spricht dafür. Doch es schaudert mich ein wenig zuzupacken. Ja, ja---
Am nächsten Tage Best-ofs und ich verließ sie wieder, die Schöne.
Zurück bleibt die politische Korrektheit und all die Freunde dort. Ein kleines bisschen Traurigkeit und Angst.
Doch die heile Welt dieser Stadt hier will mich noch ein wenig halten.
In diesem Sinne: establish on!
Montag, 28. April 2008
Dienstag, 8. April 2008
Ellen moves!
Nun hat sie die Liste, zumindest die demokratische Liste, komplett abgearbeitet: Nach Barack Obama in der letzten Woche war nun auch Hillary Clinton zu Gast in der Ellen Degeneres Show. Ein Drama, dass man hier in Deutschland mit einem gewöhnlichem Kabelanschluss kaum die Möglichkeit besitzt, diese klasse Talkshow zu sehen, aber wofür gibt es das Internet. Und Ellen, die, in vielerlei Hinsicht, leading host in den USA hat es doch tatsächlich geschafft, mir Hillary Clinton wieder zugänglicher und sympathischer zu machen. Klasse Vorstellung, die Frau Clinton da abgegeben hat, vom verpatzten Kegeln, dass sie mit viel Humor weggelacht hat, bis zum Nackenkissen mit eingesticktem "Hillary"-Schriftzug - sie war sympathisch,live, humorvoll und doch professionell (s. http://www.youtube.com/watch?v=Qo6VMpSlMiI. Natürlich erwartet das auch die halbe Welt von ihr und doch - angesichts Barack Obamas äußerlicher Gelassenheit (unglaublich: s. http://www.youtube.com/watch?v=RsWpvkLCvu4) und seiner unfassbar mitreißenden Massenwirkung, wirkte Mrs. Clinton doch immer ein wenig steif. Zu sehr in Zugzwang, zu gewollt. Bei Ellen hat sie es wirklich gut verstanden, die Politikern unter Druck, das Joch ihrer Präsidentschaftskandidatur, ein wenig außen vor zu lassen. Einige, wirklich gut vorgebrachten Äußerungen zu spezifischen, leider nicht für eine allzu große Mehrheit der Amerikaner relevanten politischen Themen, der Hillary eine überraschende Vehemenz in Verbindung mit glaubwürdigen persönlichen Bezügen verliehen hat, lassen mich fast ein wenig ins Zweifeln kommen, ob der (demokratischen) ObaManie nicht doch noch einiges entgegen zu setzten sein wird. Die folgende Wochen werdens zeigen.
In diesem Sinne: Ellen move on!
In diesem Sinne: Ellen move on!
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