Lau und gemütlich, denoch Gänsehaut erzeugend, im Schein der Elektrolampe im mock-authentischen Biergarten.
Hellbunt, klassisch, Diversität nur vorblitzend an manch einer dunklen Ecke.
Ein Servus des Willkommens heißend, doch mitschwingend ein Servus des Abschieds, denn die Stadt gehört den Städtern und dass auch sie nur neigschmeckte san, wird mit der Gucci Tasche weggewedelt und vergessen.
Laut, schweizerisch, österreichisch. W-LAN-verzweifelte Neuseeländer hervorbringend.
Und biertrunkene Seligkeit. Edelstoff. Über die Neige entscheidet der Wirt.
Freitag, 23. April 2010
Dienstag, 6. April 2010
Im "Goldenen Käfig" frei
Eng gedrückt an die Wände imposanter Gründerzeitbauten, entlang kleiner Gassen eilend, immer verfolgt vom eisigen Wind, bin ich auf der Suche nach dem Maison Antoine. Patates frites soll es dort geben, die besten Belgiens. Die Allerbesten.
Ich düse über den Grand Place, und fühle mich plötzlich stark an München erinnert, an die Sicht auf das Rathaus aus den Fenstern des Restaurant Glockenspiel. Ich schaue dem Manneken Pis bei eben jenem zu, zusammen mit einem dutzend Japanern. Ich blicke hinauf zu Türmen und hinab in die zauberhaften großen Augen kongolesisch-belgischer Kinder der 3. Generation.
Ich lande in einer Sackgasse; und schwebe in einem gläsernen Fahrstuhl von der Rue Haute hoch zum Palais de Justice um eine traumhafte Aussicht über Brüssel zu genießen. Weiter geht es über die Rue de la Régence, vorbei an Chanel und Armani, in Richtung Königspalast und schließlich zurück zum Muziek Instrumentenmuseum im Old England House, ein Meisterwerk aus Eisen und ein Wahrzeichen des belgischen Jugendstil.
Ganz in der Nähe geht das bunte Treiben weiter, Straßenkünstler, Chocolaterien, Café Bars, auch immer wieder Regenbogenfahnen, die sich dem Wind entgegenstrecken. Hier gibt es sogar Gay Pride Reisebüros, ich staune. So laufe ich und laufe, schieße Fotos, besuche Meetings, kaufe Schokolade und finde doch nie zum Maison Antoine. Schicksal. Ich muss wohl wiederkommen.
Ich düse über den Grand Place, und fühle mich plötzlich stark an München erinnert, an die Sicht auf das Rathaus aus den Fenstern des Restaurant Glockenspiel. Ich schaue dem Manneken Pis bei eben jenem zu, zusammen mit einem dutzend Japanern. Ich blicke hinauf zu Türmen und hinab in die zauberhaften großen Augen kongolesisch-belgischer Kinder der 3. Generation.
Ich lande in einer Sackgasse; und schwebe in einem gläsernen Fahrstuhl von der Rue Haute hoch zum Palais de Justice um eine traumhafte Aussicht über Brüssel zu genießen. Weiter geht es über die Rue de la Régence, vorbei an Chanel und Armani, in Richtung Königspalast und schließlich zurück zum Muziek Instrumentenmuseum im Old England House, ein Meisterwerk aus Eisen und ein Wahrzeichen des belgischen Jugendstil.
Ganz in der Nähe geht das bunte Treiben weiter, Straßenkünstler, Chocolaterien, Café Bars, auch immer wieder Regenbogenfahnen, die sich dem Wind entgegenstrecken. Hier gibt es sogar Gay Pride Reisebüros, ich staune. So laufe ich und laufe, schieße Fotos, besuche Meetings, kaufe Schokolade und finde doch nie zum Maison Antoine. Schicksal. Ich muss wohl wiederkommen.
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